Sie sind hier:  Antworten auf an uns oft gestellte Fragen ...
Aktuelles ....



Antworten auf uns oft gestellte Fragen...

Wer sind die Barmherzigen Brüder als Träger des Marienheims?
Welche Einrichtungen der Barmherzigen Brüder gibt es in Bayern?
Welche Bewohner/innen werden im Marienheim aufgenommen? Muss man beim Einzug bereits pflegebedürftig sein? Kann man auch als rüstige Person einziehen?
Bietet das Marienheim auch Plätze zur Kurzzeitpflege an?
Ist das Wohnen in einem Einzelzimmer möglich? Wie sind die Zimmer ausgestattet?
Kann ich meine eigenen Möbel mitbringen? Was kann ich mitbringen? Sind Teppiche möglich?
Ist eine Auswahl der Mahlzeiten aus einem Menüplan möglich? Gibt es einen gemeinsamen Speiseraum oder kann ich in meinem Zimmer essen?
Was sollte ich an Wäsche mitbringen? Wird meine Wäsche gewaschen?
Welche Kosten entstehen für den Heimplatz? Was ist in den Heimkosten enthalten?
Entstehen noch zusätzliche Kosten?
Gibt es feste Besuchszeiten? Wie lange ist das Haus geöffnet? Kann ich abends auch länger wegbleiben?
Wie sieht es bei Urlaub, Kur- oder Krankenhausaufenthalten aus?
Gibt es im Haus Gottesdienstangebote?
Welche regelmäßigen Beschäftigungsangebote gibt es im Marienheim?
Zu guter Letzt in eigener Sache

 

Wer sind die Barmherzigen Brüder als Träger des Marienheims?

Die Barmherzigen Brüder sind ein weltweit tätiger Hospitalorden, dessen Dienste sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche, kranke Menschen, Menschen mit Behinderungen und alte Menschen richten.

Das Marienheim gehört seit der Übernahme der Trägerschaft im Juli 2000 zur Bayerischen Ordensprovinz mit Hauptsitz, dem sogenannten Provinzialat, in München. Etwa 40 Ordensbrüder zählt der Orden in verschiedenen Konventen in Bayern.

Im Marienheim gibt es keinen Konvent der Ordensbrüder, hier arbeiten durchwegs nur weltliche Mitarbeiter/innen.

Allerdings wohnen in einem eigenen Teil des Hauses noch circa 30 Ordensschwestern der Dillinger Franziskanerinnen, die das Marienheim seit 1906 geführt hatten.

Einzelne Ordensschwestern arbeiten in der Pflege und Betreuung der Bewohner/innen, sowie zwei Ordensschwestern noch stundenweise am Empfang mit.

nach oben

Welche Einrichtungen der Barmherzigen Brüder gibt es in Bayern?

Die Barmherzigen Brüder betreiben zwei große Krankenhäuser in München mit Hospizstation und Regensburg mit Palliativstation und der Kinderklinik St. Hedwig und in Straubing das Klinikum St. Elisabeth.  Es gibt Kurkliniken in Bad Wörishofen, sowie ein Kinderheim in Kostenz, Nähe St. Englmar. Hier findet man auch ein schönes Tagungs- und Erholungshaus mit dem Fortbildungsreferat der Ordensprovinz.

Vier große Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, jeweils mit Wohnheimen, Werkstatt für behinderte Menschen und Förderstätte, gibt es in Gremsdorf (Nähe Erlangen), Reichenbach (zwischen Regensburg und Cham), Algasing (Nähe Taufkirchen a. d. Vils), sowie in Straubing (Äußere Passauer Strasse). Bis auf Algasing gibt es dort auch Fachschulen für Heilerziehungspflege.

Daneben gibt es noch das Altenheim St. Augustin in Neuburg an der Donau und das Marienheim in Straubing.

nach oben

Welche Bewohner/innen werden im Marienheim aufgenommen? Muss man beim Einzug bereits pflegebedürftig sein? Kann man auch als rüstige Person einziehen?

Im Marienheim werden erwachsene, pflegebedürftige, körperbehinderte Personen und Menschen mit schweren erworbenen Hirnschädigungen aufgenommen.

Beim Einzug kann man sowohl noch rüstig (im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes), als auch bereits schwer(st) pflegebedürftig sein.

In der Regel ist allerdings die Wartezeit bei bereits bestehender Pflegebedürftigkeit kürzer als bei rüstigen Bewerbern.

Im Marienheim gibt es keine sogenannte Pflegestation. Das bedeutet, dass man bei zunehmender Hilfebedürftigkeit in seinem Zimmer bleiben kann und nicht innerhalb des Hauses umziehen muss.

Da es im Haus keinen behüteten Bereich gibt, ist die Aufnahme von fluchtgefährdeten Personen leider nicht möglich. Die Aufnahme von beatmungspflichtigen Personen ist leider ebenfalls nicht möglich.

nach oben

Bietet das Marienheim auch Plätze zur Kurzzeitpflege an?

Kurzzeitpflege wird in der sogenannten „eingestreuten“ Form angeboten. Dies meint, dass Kurzzeitpflege möglich ist, wenn ein freier Platz nicht sofort wieder auf Dauer belegt werden kann.

Ein fester Termin zur Kurzzeitpflege kann in dieser Form leider allerdings nicht angeboten werden.

nach oben

Ist das Wohnen in einem Einzelzimmer möglich? Wie sind die Zimmer ausgestattet?

In unserem Haus gibt es, bis auf drei Doppelzimmer für Wachkomapatienten und absolute Schwerstpflegefälle, nur Einzelzimmer.

Die Zimmer befinden sich in verschiedenen Bauteilen, die zu unterschiedlichen Zeitabschnitten gebaut wurden. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Räume.

Man kann folgende Unterteilung vornehmen:

·        Die Zimmer in der einfachen Kategorie sind knapp 20 Quadratmeter groß und verfügen über ein Waschbecken. Pflegebad und Toiletten sind in unmittelbarer Nähe am Gang.

·        Die Zimmer in der mittleren Kategorie sind etwa 21 bis 25 Quadratmeter groß. Hier sind in der Regel WC und Badewanne (bzw. Dusche) integriert.

·        Die Zimmer in der höheren Kategorie sind zwischen 34 und 37 Quadratmeter groß. Auch hier findet sich ein eigenes Bad mit Waschtisch, Badewanne (Dusche) und WC. Die meisten Zimmer besitzen auch einen kleinen Balkon, der allerdings für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich ist.

·        Daneben gibt es noch fünf Apartments, die aus jeweils zwei Räumen und einem eigenen Bad bestehen. Die Größe beträgt jeweils um die 40 Quadratmeter.

nach oben

Kann ich meine eigenen Möbel mitbringen? Was kann ich mitbringen? Sind Teppiche möglich?

Die Zimmer sind in der Regel unmöbliert und Sie können mit Ihren eigenen Möbeln wohnen. Bei pflegebedürftigen Bewohnern/innen stellen wir unentgeltlich ein elektrisch verstellbares Pflegebett mit zugehörigem Nachttisch zur Verfügung.

Da der Umzug von den eigenen vier Wänden (Haus oder Wohnung) in ein Altenheim meist ein einschneidender Schritt im Leben eines älteren Menschen ist, befürworten wir, dass durch die eigenen Möbel wenigstens noch ein Stück „Vertrautheit“ erhalten bleibt und die Eingewöhnung erleichtert und unterstützt wird.

Sie können mitbringen, was Sie möchten. Allerdings darf der Eingangsbereich/die Diele des Zimmers nicht zugestellt werden, da z.B. im Notfall Rettungskräfte ungehindert Zugang haben müssen.

Teppiche sind grundsätzlich möglich. Bei zunehmender Pflegebedürftigkeit und steigender Notwendigkeit von Hilfsmitteln wie Rollator, Rollstuhl, WC-Stuhl, Hebelifter, etc. sind sie jedoch sturzgefährdend und hinderlich, so dass sie dann entfernt werden müssen.

Mitgebrachte Elektrogeräte müssen den Vorschriften entsprechen und sollten vor dem Einzug durch einen Elektrofachbetrieb überprüft werden.

Heizgeräte wie Heizlüfter, Heizkissen, Heizdecken, Bügeleisen, Tauchsieder, Wasserkocher, Kochplatten, etc. stellen eine zu große Brandgefahr für die Allgemeinheit im Haus dar und dürfen nicht verwendet werden.

Sie können sich aber einen kleinen Kühlschrank in Ihr Zimmer stellen, wenn Sie beispielsweise gerne kühle Getränke haben möchten.

nach oben

Ist eine Auswahl der Mahlzeiten aus einem Menüplan möglich? Gibt es einen gemeinsamen Speiseraum oder kann ich in meinem Zimmer essen?

Das tägliche Speisenangebot beginnt mit dem Frühstück. Hier können Sie zwischen verschiedenen Getränken (Kaffee, Tee, Milch, Heiße Schokolade) und zwischen verschiedenen Brotaufstrichen (Butter, Diätmargarine, verschiedene Marmeladen, Honig, etc.) wählen.

Beim Mittagessen ist eine Auswahl aus drei Menüs möglich. Das „herzhafte Menü“ beinhaltet eher sogenannte Hausmannskost. Das „andere Menü“ ist ein fleischloses Essen. Das „schlanke Menü“ entspricht einer kalorien- und fettreduzierten (Schon-) Kost.

Wenn eine ärztliche Diätverordnung (z.B. bei Diabetes) vorliegt, haben Sie leider keine Wahlmöglichkeit und erhalten automatisch das „schlanke Menü“. Sie bekommen dazu die ärztlich vorgeschriebenen Zwischenmahlzeiten.

Sie erhalten einen Nachmittagskaffee und eine Nachspeise/Zwischenmahlzeit.

Beim Abendessen haben sie zusätzlich zu den Varianten entsprechend zum Mittagessen die Möglichkeit, noch ein sogenanntes „süßes Menü“ (Pudding, Mehlspeisen, etc.) auszuwählen.

Bei Bedarf können Sie auf Anfrage eine Spätmahlzeit erhalten.

Zusätzlich erhalten Sie jederzeit Tee in verschiedenen Sorten als Getränkeangebot. In unserem Begegnungsraum steht auch ein Mineralwasserspender bereit, dem Sie jederzeit unentgeltlich Wasser in beliebiger Menge entnehmen können.

In der Regel wird das Essen auf das Zimmer serviert. In zwei Wohnbereichen nehmen kleine Gruppen von Bewohnern/innen die Mahlzeiten gemeinsam im Aufenthaltsraum zu sich. Dies sind meist Bewohner/innen, die leichte Hilfen beim Essen benötigen.

Bei ausschließlich enteraler Ernährung (Versorgung über Magensonde) erfolgt eine Rückerstattung.

nach oben

Was sollte ich an Wäsche mitbringen? Wird meine Wäsche gewaschen?

Sie entscheiden selbst, was Sie an Wäsche mitbringen möchten. Je nach Pflegeaufwand können verschiedene Wäscheutensilien vermehrt notwendig sein. Dies wird aber das Pflegedienstteam mit Ihnen absprechen. Sie erhalten vorab auch eine kleine Checkliste als Orientierungshilfe.

Gewaschen wird maschinenwaschbare und trocknergeeignete Wäsche. Wäscheteile, die z.B. nur für Handwäsche oder Reinigung geeignet sind, werden nicht versorgt.

Um die Wäscheversorgung in Anspruch zu nehmen, muss die Wäsche mit unserem Schema gekennzeichnet sein.

Dazu müssen Sie sogenannte „Patchmarken“ kaufen. Diese kosten 0,25 Euro/Stück; die Mindestabnahmemenge ist 50 Stück.

Das Kennzeichnen der Wäsche wird von unserem Hauswirtschaftsdienst übernommen.

Die Instandhaltung der Wäsche gehört nicht zur Wäscheversorgung.

nach oben

Welche Kosten entstehen für den Heimplatz? Was ist in den Heimkosten enthalten?

Das tägliche Heimentgelt setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen.

·        Der Bestandteil „Unterkunft und Verpflegung“ ist für alle Bewohner/innen gleich.

·        Dazu kommt das sogenannte „Pflegeentgelt“ je nach Pflegeklasse (0, 1, 2 oder 3) bzw. die sogenannte „Maßnahmenpauschale“ bei rüstigen Bewohnern/innen.

·        Der dritte Bestandteil sind schließlich die sogenannten „Investitionskosten“. Diese sind zimmerbezogen und richten sich nach Größe und Ausstattung des jeweiligen Zimmers. Sie werden mittels eines gewichteten Quadratmeterpreises berechnet.

Das daraus entstehende Heimentgelt deckt beinahe alle Kosten ab. Salopp ausgedrückt könnte man sagen, dass dies der Preis für „Vollpension mit entsprechender Pflege“ ist. Das Entgelt beinhaltet also die individuell erforderliche Pflege, die Verpflegung, Strom, Wasser, Heizung, Müllentsorgung, Abwasser, Kaminkehrer, etc.

Enthalten ist auch die Benutzung der Gemeinschaftsantenne, allerdings können im Moment nur vier Programme (ARD, ZDF, BR, ORF) empfangen werden.

Wenn Sie pflegebedürftig in der Stufe 1, 2 oder 3 sind, erhalten Sie Pflegegeld.

In der Regel rechnen die Pflegekassen direkt mit dem Heim ab, so dass Ihnen der Unterschiedsbetrag berechnet wird.

Falls Sie beihilfeberechtigt sind, erhalten Sie in der Regel dieselben Pflegegeldsätze. Einen festgelegten Anteil trägt dann jedoch die Beihilfestelle. Diesen Anteil müssen Sie meist selbst bei der Beihilfestelle einreichen und die Erstattung beantragen.

Das Heimentgelt wird in der Regel per Lastschriftverfahren von Ihrem Konto eingezogen.

nach oben

Entstehen noch zusätzliche Kosten?

Zusätzliche Kosten entstehen für den persönlichen Gebrauch, beispielsweise für Toilettenartikel wie Duschbad, Eau de Toilette, Reinigungstabs für Zähne, etc.

Getränke wie Limonade, Säfte, Bier, usw. müssen sie selbst kaufen. Dazu gibt es einen Lieferservice der Firma Getränke Schmidt im Haus, den Sie nutzen können.

Ansonsten brauchen Sie Eigenmittel für Friseur, zusätzliche Lebensmitteleinkäufe, Kleidung, etc.

Eine etwaige Inkontinenzversorgung erfolgt über unsere Pflegeteams, wenn Sie ein entsprechendes ärztliches Dauerrezept vorlegen.

Sie haben die Möglichkeit, das Zimmertelefon, das den Schwesternruf steuert, auch als Telefon freischalten zu lassen. Die Abrechnung erfolgt mit der monatlichen Heimkostenrechnung und wird damit von Ihrem Konto abgebucht.

Unser Hausmeisterteam übernimmt für Sie kleine Reparaturarbeiten an Ihrem Eigentum. Wenn der Aufwand jedoch 15 Minuten übersteigt, werden Kosten in Rechnung gestellt.

Da wir nicht alle Dienstleistungen ausführen können, müssen Sie sich für bestimmte Reparaturen selbst an entsprechende Fachfirmen wenden (z.B. Einstellungen an Fernseh- und Videogeräten, Möbelreparaturen, usw.).

nach oben

Gibt es feste Besuchszeiten? Wie lange ist das Haus geöffnet? Kann ich abends auch länger wegbleiben?

Es gibt keine festen Besuchszeiten. Das Haus ist von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr ganzjährig geöffnet und in diesem Zeitraum ist der Empfang besetzt. Sollten Besucher länger bleiben wollen, können Sie über die Haustelefonanlage den Nachtdienst verständigen, der Ihre Besucher dann nach 20:00 Uhr hinauslässt.

Wenn Sie am Abend einmal länger wegbleiben möchten, können Sie sich an der Pforte einen Haustürschlüssel geben lassen.

Es ist aber auch möglich, am Haupteingang zu läuten; das Glockensignal wird direkt an die Mitarbeiter/innen des Nachtdiensts übertragen.

nach oben

Wie sieht es bei Urlaub, Kur- oder Krankenhausaufenthalten aus?

Falls Sie beispielsweise aus obengenannten Gründen einige Zeit abwesend sein sollten, wird ein reduziertes Heimentgelt berechnet. Die Bestandteile „Unterkunft und Verpflegung“ und das „Pflegeentgelt“ bzw. „Maßnahmenpauschale“ werden dann zu 80 % berechnet, die Investitionskosten fallen weiter in voller Höhe an.

nach oben

Gibt es im Haus Gottesdienstangebote?

In der Regel finden in unserer Hauskapelle mehrmals wöchentlich Heilige Messen und ein Sonntagsgottesdienst statt. Die Ordensschwestern der Dillinger Franziskanerinnen bieten dazu für gehbehinderte Bewohner/innen einen Hol- und Bringdienst an. Wenn Sie nicht zur Hauskapelle kommen können, werden die Messen und Gottesdienste auch per Lautsprecher in alle Zimmer übertragen.

Für evangelische Heimbewohner/innen finden etwa viermal pro Jahr evangelische Gottesdienste in der kleinen Kapelle statt.

nach oben

Welche regelmäßigen Beschäftigungsangebote gibt es im Marienheim?

Mehrmals in der Woche finden in der Regel Angebote wie Seniorengymnastik und Bewegung im Sitzen statt.

Zusätzlich gibt es verteilt über die Woche mehrere Beschäftigungsgruppen mit unterschiedlichen Angeboten.

Daneben feiern wir im Haus Geburtstage und Namenstage der Bewohner/innen, sowie die Feste im Jahreskreis (Fasching, Mutter-/Vatertag, Sommerfest, Erntedank, Nikolaus, Weihnachten, etc.).

Auch im religiösen Bereich werden Angebote von Seiten der Ordensschwestern und des Pastoralrats gemacht.

nach oben

Zu guter Letzt in eigener Sache

Das Marienheim wurde im November 2003 durch eine externe Firma überprüft und erhielt für sein eingeführtes Qualitätssystem im Dezember die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008. Weiter Überprüfungen finden seitdem jährlich statt.

nach oben

 

 

Für weitergehende Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 


Diese Seite: Seite drucken...drucken ... Seite weiterempfehlen...weiterempfehlen...      Zum:Zum Seitenanfang...Seitenanfang